Was tun wenn der Teich grün wird?
Algen im Teich sind unangnehm. Von der Sichttrübung bis zu Fadenalgen reicht das Spektrum. Die Grundlage für das Wachstum ist vielfältig. Nährstoffe, Strahlung, Temperatur, Wind, aber auch Eingriffe in die Nahrungskette verändern die Bedingungen. Da das Klima nicht beeinflußt werden kann, muß bei den Nährstoffen angesetzt werden: Einträge vermeiden, mindestens reduzieren. Auch die Nahrungskette ist beeinflußbar: Fische leben von Wasserflöhen, diese wiederum von den Algen. Die Sichttrübung nimmt zu.
Spitz- und Posthornschnecken vertilgen Fadenalgen. Wasserpflanzen, als Nahrungskonkurrenten eingesetzt, nehmen den Algen die Nährstoffe. Nur die starten wiederum später in den Frühling. Algen haben zu dieser Zeit die Nase vorn. Wie kommt das? Das Wasser erwärmt sich und die Strahlung der Sonne steigt im Frühjahr an. Das Leben startet. Gut für die Algen, die an der Luft/Wasser-Zone ideale Bedingungen finden: die im Winter gelösten Nährstoffe für sich zu nutzen. Denn Wasserpflanzen stehen tiefer. Wenn man den Finger ins Wasser taucht, merkt man, wie kalt es im März/April noch ist. Danach benötigen Sumpf- und Wasserpflanzen große Mengen Nährstoff. Die fehlen dann den Algen. Sind aber keine oder zu wenig Wasserpflanzen vorhanden, nutzen die Algen das Angebot für sich. Was kann man tun? Nährstoffe reduzieren!!! Keinen Mutterboden, keinen Dünger, kein Futter in den Teich. Diese Nährstoffe kommen nie wieder heraus, es sei denn durch Pflanzenentnahme oder Entschlammung. Wasser- und Unterwasserpflanzen als Nahrungskonkurrenten einsetzen. Fadenalgen mögen keine Wasserbewegung. Umwälzung verhindert ihr Wachstum. Der Wasserstrahl einer Pumpe zerschlägt sie. Doch die Nährstoffmenge bleibt gleich. Diese wird dann von schwebenden Algen aufgenommen, das Wasser wird trüb.
Helfen tun meist nur noch spezielle Filteranlagen, in denen die Nährstoffe abgebaut werden. In unserem Shop finden Sie alles was Sie benötigen, sei es für einen 2000 l Teich oder einen 30000 l Teich.
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